05.09.2018

Internationaler Tag der Wohltätigkeit

Wohltätigkeit, was bedeutet das eigentlich? Und wozu gibt es einen offiziellen Tag, an dem auf der ganzen Welt darauf aufmerksam gemacht wird?

 

Im Allgemeinen geht es darum, etwas Gutes für Andere zu tun, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Man hilft anderen Menschen, unabhängig davon, ob es sich um Bekannte oder Fremde, alt oder jung, Mann oder Frau handelt. Diese Hilfe kann unterschiedlich aussehen. So ist es beispielsweise möglich, Geld an sogenannte non-profit-Organisationen zu spenden. Dies bedeutet, dass die Organisationen die Spenden dorthin weiterleiten, wo sie benötigt werden, ohne selbst Geld dabei zu verdienen oder in anderer Weise davon zu profitieren.

Erinnert ihr euch noch an die Ice Bucket Challenge? Auch dabei ging es um den wohltätigen Zweck. Neben dem lustigen Effekt, Videos von Tausenden Menschen zu sehen, die sich einen Eimer voller Eiswürfel über den Kopf schütten, wurde dazu aufgerufen, über die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose zu informieren und zu spenden.

 

Wozu gibt es denn jetzt einen Tag, an dem auf der ganzen Welt zu Wohltätigkeit aufgerufen wird?

Ziel ist, das Bewusstsein der Menschen zu stärken und zu zeigen, dass viel Geld gar nicht notwendig ist. Schauen wir uns zum Beispiel mal das Land Myanmar an: Es liegt im Südosten von Asien und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Allerdings ist gerade dort die Bereitschaft, etwas vom eigenen Eigentum abzugeben, besonders groß.

Außerdem schwindet die Auseinandersetzung mit dem Thema Wohltätigkeit, je stressiger der Alltag der Menschen ist. Wenn man von einem Termin zum nächsten hetzt, am Wochenende die Einkäufe erledigen muss und auch sonst nur wenig Zeit hat bleibt gedanklich keine Zeit, um sich mit Dingen wie Wohltätigkeit auseinanderzusetzen. Genau aus diesem Grund gibt es einen konkreten Tag, denn die Bereitschaft, mehr zu helfen, ist durchaus vorhanden. Allerdings fehlt es an der Umsetzung. Die UNO hat dafür den 05. September festgelegt, der Todestag von Mutter Teresa, die für ihr wohltätiges Handeln bekannt war.

 

Was kann ich selbst machen, um einen Beitrag zu einer wohltätigeren Welt zu leisten?

Auch im Alltag ist es möglich, seine helfenden Hände einzusetzen, ohne unbedingt über ein großes Portemonnaie zu verfügen. Einer alten Frau über die Straße helfen, in der überfüllten Straßenbahn einer Mutter mit Kinderwagen den Platz freimachen oder einfach nur die Tür aufhalten – all diese Dinge sind Schritte, um im Kleinen wohltätig zu handeln.

Und nicht nur Anderen hilft man durch wohltätiges Handeln. Auch du selbst profitierst davon, da es dich glücklich macht und dein Stresslevel gesenkt wird. Amerikanische Forscher haben sogar herausgefunden, dass wohltätige, hilfsbereite Menschen mit einem längeren Leben belohnt werden.

Also, heute wollen wir losziehen und die Welt ein Stück weit wohltätiger machen. Was ist deine Idee?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.