Wie jedes Jahr wurde dieses Jahr am 20. September der Weltkindertag gefeiert. Am Weltkindertag geht es darum, die Rechte der Kinder in den Fokus zu rücken und auf die Bedürfnisse von Kindern aufmerksam zu machen. Insgesamt wird der Weltkindertag auf der ganzen Welt an verschiedenen Tagen und unter unterschiedlichen Namen gefeiert. Jedoch überall mit der gleichen Intention: Die aktuelle Situation der Kinder in den jeweiligen Ländern zu betrachten und auf wichtige Kinderrechte aufmerksam zu machen. 

Doch wie ist dieser Tag überhaupt entstanden und wann wurde er zum ersten Mal gefeiert? Diese Frage beantwortet euch Clara Tristram, eine ehemalige Mitarbeiterin des KRFs, die uns neben ihrem Studium auch zukünftig mit der Erstellung des ein oder anderen Blogbeitrages unterstützen wird. 

Clara: Der Weltkindertag wurde am 21. September 1954 auf der neunten Vollversammlung der UN Mitgliedsstaaten ins Leben gerufen. Mit der Ernennung des Weltkindertages werden hauptsächlich drei Ziele verfolgt: Der Einsatz für Kinderrechte, die Förderung der Freundschaft und Gemeinschaft zwischen Kindern und Jugendlichen sowie die öffentliche Verpflichtung der Regierungen, die Arbeit von Kinderhilfswerken zu bekräftigen. Während zum Zeitpunkt der Gründung 40 Staaten den Weltkindertag anerkannten, sind es heute über 145 Länder, in denen dieser Tag gefeiert wird.

Am Weltkindertag soll durch große Veranstaltungen oder Demonstrationen, die diese Jahr Corona-bedingt leider ausfallen mussten, an die Rechte von Kindern erinnert werden. Meist wird dieser Tag von Heranwachsenden zum Anlass genommen, um Forderungen an Politiker*innen zu stellen. So fordern in Deutschland zum Beispiel immer mehr Menschen, dass die Kinderrechtskonvention in das Grundgesetz aufgenommen wird. 

Verfasserin

Lisa Geike
Öffentlichkeitsarbeit
Fachbereich Information & Kommunikation
E-Mail: marketing@kinderrechteforum.org
Tel: +49 (0)221 999871-13

Unterstützt durch

Clara Tristram

Mein Name ist Clara Tristram. Ich studiere im Master die Fächer Deutsch und Sport auf Lehramt in Göttingen. In meiner Freizeit mache ich Triathlon und backe gern. Nebenbei engagiere ich mich für Unicef und schreibe Blogbeiträge für das KRF.