Gesundheit

Gesundheit

“Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.” 

Während Krankheit relativ klar definiert ist, gibt es Uneinigkeiten darüber, wie sich Gesundheit beschreiben lässt. Ist Gesundheit lediglich das Fehlen einer Erkrankung oder eines Gebrechens? Oder gehört mehr dazu? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Wie sieht die aktuelle Gesundheitssituation aus und was kann man tun, um möglichst lange gesund zu bleiben? 

Die Fakten

In Deutschland liegt die durchschnittliche Lebenserwartung zur Zeit bei 81,1 Jahren. Rund 22 % aller in Deutschland lebenden Personen haben in den letzten drei Monaten mindestens einmal einen Arzt aufgesucht. Insgesamt können etwa 85% der Bevölkerung als gesund eingestuft werden, während 15% krank oder unfallverletzt sind. (Stand Sep. 2020)

Zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten zählen koronare Herzerkrankungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Erkrankungen des Sinnesorgans, wie etwa Fehlsichtigkeit, sowie Lungenkrebs, Schlaganfälle, Depressionen und Alzheimer. Der Gesundheitssektor ist einer der größten Arbeitgeber – 5,7 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im Gesundheitsbereich. 

Schutz- und Risikofaktoren

Was kann man tun, um möglichst lange gesund zu bleiben? Welche Faktoren führen dazu, dass die Gesundheit gefährdet wird? Zu den bedeutendsten Verhaltensweisen und Faktoren, die die Gesundheit gefährden, gehören zu wenig Bewegung, zu langes Sitzen, zu wenig oder zu viel Schlaf, Alkoholkonsum, Rauchen, Übergewicht und chronischer Stress. Bereits einer dieser Faktoren oder die Kombination aus mehreren Faktoren können oft schon zu einem schlechteren Gesundheitszustand oder sogar einem früheren Tod führen. Verhaltensweisen, die dazu beitragen, die Gesundheit zu schützen sind ausreichende Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und gesunder Schlaf.  

Corona

Eines der größten gesundheitlichen Themen ist derzeit die Covid-19 Pandemie, die spätestens seit März 2020 auf der ganzen Welt um sich greift. Besonders Kinder und Jugendliche wurden und werden durch Corona einer großen Belastung ausgesetzte. Lange Zeit konnten sie nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen, haben viel Zeit Zuhause verbracht – und das nicht immer unter guten Bedingungen. Auch Spiel- und Freizeitaktivitäten sowie der soziale Austausch mit Freunden sind in dieser Zeit auf der Strecke geblieben. Hinzu kommen viele Unsicherheiten, die sich auch auf die Psyche der Jüngsten unter uns ausgewirkt haben. Üwen Ergün, Gründer und Geschäftsführer des KRFs, hat diese und weitere Aspekte in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger beleuchtet und auf zahlreiche negative Auswirkungen der Corona-Krise für Kinder und Jugendliche aufmerksam gemacht. Auch das Kinderministerium hat Informationen zu dem Thema auf der eigenen Website gesammelt, die sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene nützlich sein können.

Zusätzlich verschafft die WHO einen Überblick über die aktuelle weltweite Covid-19 Situation.

Was hat das mit Kinderrechten zu tun?

Das Recht auf Gesundheit ist ein wichtiges Kinderrecht. Kinder haben das Recht auf den Zugang zu angemessenen Gesundheitsleistungen, einem funktionierenden Gesundheitssystem und Medikamenten. Anders gesagt, sollte jedes Kind, das sich psychisch oder körperlich nicht wohlfühlt, das Recht darauf haben, ärztliche Hilfe und Arzneimittel zu bekommen. Kinder haben außerdem das Recht, darüber aufgeklärt zu werden, welche Faktoren die Gesundheit gefährden und wie sie sich am besten schützen können, um die bestmögliche Chance auf ein gesundes Leben zu haben.  

 

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