KRF KinderRechteForum

Thema des Projekts

„Engagement ist cool“ heisst es bei unserem ersten Jugendgipfel 2018. Zusammen mit dem „junge Stadt Köln e.V.“ und dem Projektleiter Frank Liffers veranstalten wir diesen für 108 Siebtklässler der Nelson-Mandela-Schule. Der Gipfel wurde mit der Unterstützung der DOHLE Stiftung umgesetzt.

Hintergrund und Ziel des Projekts

Wie das Motto schon besagt, wollen wir Jugendlichen dabei helfen ihre eigenen coolen Ideen zu verwirklichen, ihre Interessen zu vertreten und so zum Engagement anregen.

In spannenden Workshops (max. 20 Jugendliche pro Gruppe) sollen die Jugendlichen über ihre Rechte aufgeklärt werden. Sie sollen motiviert und begeistert aus dem Tag gehen, um auch nachhaltig an ihren Projekten zu arbeiten und spaß am Engagement zu finden. Sie werden aus dem Klassenverband heraus in gemischte Gruppen eingeteilt und jeweils von einem geschulten Schüler der Oberstufe unterstützt. Wichtig ist uns dabei, dass sich jeder für sein eigenes Thema stark machen kann und ausreichend unterstützt wird.

Bericht

Am Mittwoch, den 04.07.2018 fand in Bergisch Gladbach an der Nelson-Mandela-Gesamtschule (NMS) unter dem Motto: „Engagement ist cool!“ der Jugendgipfel für die vier siebten Klassen der Schule statt.

In Kooperation mit Frank Liffers, dem „junge Stadt Köln e.V.“ und der Change Pop Band 11WIEDU, die am Morgen einen Impulsvortrag über die Möglichkeiten des freiwilligen Engagements hielt, wurde der Gipfel vom KRF organisiert.

Finanzielle Unterstützung erfuhr das KRF von der DOHLE Stiftung. Parallel haben die Schüler der siebten Klassen für die Teilnahme am Jugendgipfel 2 Euro gezahlt. Das KRF hat Eigenkapital eingebracht um den Jugendgipfel mitzufinanzieren. Im Folgenden sind die Kosten aufgelistet, die die Dohle-Stiftung übernommen hat:

  • Live-Act (11WIEDU) 921 Euro
  • Workshopleitende (7 Personen) 600 Euro
  • Koordinatoren 240 Euro
  • Technik 238 Euro
  • Workshopkonzeption 297,5 Euro
  • Fahrtkosten 25,2 Euro
  • Materialkosten 189,99 Euro

Die 107 Schüler lernten in gemischten Workshopgruppen was Engagement bedeutet und wie sie selbst eine Idee in ein Projekt umsetzen können. Die Schüler konnten durch den Jugendgipfel auch lernen, sich für sich selbst und ihre eigenen Ideen Einzusetzen und dass man auch schon im jungen Alter etwas nachhaltig verändern und bewegen kann. Auch wurde Bewusstsein dafür entfaltet, dass wenn man sich engagieren möchte, es dann auch die nötigen Vernetzungen und Ansprechpartner gibt.

Zu Beginn konnten sie Ideen einreichen, an denen die Grundzüge des Projektmanagements beispielhaft erklärt wurden.1 Da entstand die Wahrnehmung für die Straßenverschmutzung im direkten Umfeld. Angelehnt an das Business Modell Canvas wurden die Jugendlichen angeleitet, zuerst das Problem zu analysieren, um daraufhin schrittweise Lösungen zu finden, unter Berücksichtigung der eigenen Manpower, sowie dem eigenen Umfeld. Die Ergebnisse wurden am Ende des Tages vor der gesamten Gruppe vorgestellt. Im Anschluss fand ein kurzes Konzert von 11WIEDU statt. Zur Nachbereitung wurden die Siebtklässler eingeladen am folgenden Donnerstag im Café Leichtsinn (ein lokales Jugendcafé) an ihren Projekten weiterzuarbeiten.

Die Workshops wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KRF im Tandem mit Schülern der neunten Klassen der NMS geleitet.

Die Schüler bekamen pro Kleingruppe ein Plakat, auf dem sie ihre Projektschritte eintragen konnten, um das für die spätere Präsentation der Ergebnisse zu nutzen. Die Lernerfolge wurden insofern sichtbar, dass die Schüler sich immer mehr in die Schritte des Projektmanagements einarbeiteten und teils Resultate erzielten. Die daraus erfolgende Motivationsförderung führte zum Selbstbewusstsein wirklich etwas erreichen zu können. Auch gab es Raum um Fragen über politische Situationen anderswo zu stellen. Was zeigt, dass durchaus ein Interesse an anderen Kulturen und deren Problem geweckt wurde.

Eine Woche nach dem Jugendgipfel traf sich das Projektteam, um den Tag zu evaluieren. Insgesamt fiel die Kritik sehr positiv aus. Einige Probleme werden in Zukunft vermieden und somit werden noch zielbringendere Veranstaltungen entstehen. Die Vorauswahl der zu bearbeitenden Projektideen führte bei Schülern, die keine Idee eingereicht hatten, zu Frustration, sodass die Ideenfindung in Zukunft gemeinsam zu Anfang des Tages erfolgen werden. Außerdem soll bei zukünftigen Jugendgipfeln eine Lehrkraft in den Workshops anwesend sein, um durch das Kennen der Jugendlichen flexibler auf die einzelnen Schüler reagieren zu können.

Die Lehrer der Schule waren durchaus in die Planung und Vorbereitung des Jugendgipfels mit eingebunden und wurden dementsprechend ausreichend mit Informationsmaterial versorgt, trotz dessen waren die Schüler nicht umfassend über den bevorstehenden Tag informiert. Alles in allem hat den Jugendlichen der Tag gefallen und konnte sie weiterbringen.

Das Projekt bewirkte zusammengefasst, dass die Schüler lernten, wie sich eine Idee zu einem Projekt umsetzen lässt, für ihre eigenen Interesse einzustehen und was man alles verändern kann; seien es Konflikte im eigenen Umfeld oder Weltrelevante. Selbst wenn sich einige Schüler nicht für das Ehrenamt begeistern konnten, so haben sie doch eine Fähigkeit erlernt, welche in kleinen und großen Situation zielbringend wirken können.

Zeitraum des Projekts

Der Jugendgipfel fand am 4. Juli 2019 in Bergisch Gladbach an der Nelson-Mandela-Schule statt.

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Nora Kern
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