Jugendgipfel an der Nelson-Mandela-Gesamtschule

Am Mittwoch den 04.07.2018 veranstaltete das KRF einen Jugendgipfel an der Nelson-Mandela-Gesamtschule in Bergisch Gladbach. Im Fokus des Jugendgipfels liegt die Engagementförderung von Jugendlichen, speziell in der siebten Klasse. Neben dem KRF wurde die Veranstaltung vom „junge Stadt Köln e.V.“ organisiert. Als Überraschung war die Change-Pop Band „11-wie-du“ aus Baden-Württemberg da, die mit ihrem Impulsvortrag vor den Workshops die Jugendlichen animierten und zum Abschluss ein kleines Konzert gaben. 

Das Ziel des Jugendgipfels ist es, Jugendliche zum freiwilligen Engagement anzuregen. Durch die Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit möchte das KRF sie motivieren, neue und schwierige Herausforderungen anzupacken. Die Jugendlichen sollen lernen, wie sie eine Projektidee planen, organisieren und realisieren können. Durch die Vermittlung besonderer Inhalte möchte das KRF außerdem Jugendliche auch dazu auffordern, sich gesellschaftlichen Herausforderungen anzunehmen. Eine entspannte, konstruktive und aktive Atmosphäre soll bleibend schöne Erinnerungen und Eindrücke generieren. 

In den Workshops lernten die rund 100 Schülerinnen und Schüler was Engagement bedeutet, wie sie selbst ein Projekt aufbauen können und arbeiteten in Kleingruppen drei Stunden lang an eigenen, zuvor eingereichten Ideen. Ideen waren beispielsweise Partys für U18-Jährige in Bergisch Gladbach, die Verschmutzung des Busbahnhofs anzugehen oder die Errichtung eines Kletterparks in Bergisch Gladbach. 

Die Workshops wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KRFs in einem Tandem mit Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen der NMG geleitet. Die Workshopleiter/Betreuer des Jugendgipfels reagieren auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Jugendlichen und gehen flexibel darauf ein. Alle Mitarbeiter sind vertraut mit der professionellen Umsetzung unserer Präventions- und Schutzkonzepte, sowie dem pädagogischen Umgang mit Kindern. Zudem untergehen alle Workshopleiter zuvor einer gemeinsamen Schulung, in der die wichtigsten Punkte besprochen werden. Gerne gesehen ist es auch, wenn die LehrerInnen weiterhin in den Klassen bleiben, um unterstützend mitzuwirken. 

In Kleingruppen analysierten die Jugendlichen mithilfe der Workshopleiter zuerst das aktuelle Problem ihres zuvor ausgewählten Themas. Nach der Pause sollten die Siebtklässler eigene Ideen zur Veränderung des Problems ausarbeiten und die beste Idee auswählen. Daraufhin wurde überlegt, wer die Gruppe bei der Umsetzung der Idee unterstützen könnte und wie die Personen helfen können. Gleichzeitig wurde auch analysiert, wo noch Ressourcenbedarf besteht und wie man diesen decken kann. Am Ende der Workshopphase standen die ersten fünf Umsetzungsschritte des neuen Projekts.  Die Jugendlichen arbeiteten motiviert an ihren Projekten und drei Gruppen stellten nach Abschluss der Workshop-Phase ihre Projekte vor dem gesamten Jahrgang in der Aula vor. Im Anschluss gab es noch ein Konzert von 11wieDu.